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Marepol

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Herzlich willkommen auf der Homepage des Masterstudiengangs Religion und Politik (MAREPOL) der Technischen Universität Dortmund!

Mit dieser Homepage möchte die Fakultät Humanwissenschaften und Theologie der Technischen Universität Dortmund einen Beitrag leisten, Sie über Hintergründe und Struktur unseres Masterstudiengangs (vorbehaltlich der abschließenden Akkreditierung im August 2018) zu informieren.

Wir beraten Sie gerne und stellen Ihnen Informationen aus erster Hand zur Verfügung.

Wir freuen uns auf Sie!

Studiengang

Noch vor wenigen Jahrzehnten ging man davon aus, dass Religion und Religiosität ihre Bedeutung im öffentlichen Raum langfristig verlieren würden. Im Gegenteil hat sich das Verhältnis von Religion und Politik in den letzten Jahren (in Westeuropa) zu einem Thema entwickelt, das sowohl gesellschaftliche und politische als auch wissenschaftliche Debatten zunehmend dominiert. Auslöser dieser Debatten ist eine neue Sichtbarkeit von Religion im öffentlichen Raum, die auf verschiedene Ursachen zurückgeführt werden kann, z.B. religiöse Pluralisierung, sich wandelnde Moralvorstellungen, aber auch die Globalisierung. Wie tolerant sollte die Gesellschaft gegenüber den kulturellen Gepflogenheiten beispielsweise von Minderheiten sein, welche Werte wie etwa die Gleichberechtigung von Frau und Mann dürfen nicht zur Diskussion stehen – das sind konkrete Beispiel-Fragestellungen, mit denen sich der Masterstudiengang beschäftigt.

Der Masterstudiengang Religion und Politik befähigt die Studierenden, das Verhältnis zwischen den Sphären Religion, Gesellschaft und Politik und die Herausforderungen, die aus dem komplexen Spannungsfeld resultieren, anzugehen, zu verstehen und interdisziplinäre Lösungsansätze zu erarbeiten.

Auf dieser Seite erhalten Sie einen ersten Überblick zum Aufbau des Studiums und den beruflichen Perspektiven, die sich aus einem interdisziplinären Studium der Religion und Politik in Dortmund ergeben.

Grenzen überschreiten, Schnittstellen zusammenführen: Toleranz, Konflikt, IdentitätCluster_MAREPOL

Komplexe gesellschaftliche Herausforderungen an der Schnittstelle zwischen Religion und Politik bedürfen zunehmend interdisziplinärer Lösungen. Möglich wird dies durch die systematische Zusammenführung philosophischer, politikwissenschaftlicher und theologischer Perspektiven. Zu den themenorientierten Schnittstellen (Clustern) Toleranz, Konflikt, Identität leisten jeweils zwei Disziplinen einen entscheidenden Beitrag. Insgesamt wird der Studiengang von allen an der Fakultät beheimateten Instituten bespielt. Dabei wählen die Studierenden zwei der drei Cluster aus.
In den Clustern eröffnen Seminare zu ausgewählten Fragestellungen verschiedene Methoden und Blickwinkel. Im Rahmen des Grundlagenmoduls werden neben dem Christentum auch die Islamwissenschaft und die Judaistik in den Blick genommen. Ohne sie wären Problemanalysen moderner Gesellschaften unvollständig.

Polyvalenz: Forschungsorientierung mit Praxisbezug

Offen für Außergewöhnliches: Forschung bedeutet Antrieb und neue Wege einzuschlagen. Wer Spaß an Forschung und Innovation hat, kann sowohl eigenständig als auch in Projektgruppen Forschungsfragen nachgehen und so zu neuem Wissen gelangen.

Eine gesellschaftsorientierte Forschungskompetenz ist auch für eine Promotion notwendig – und für die Praxis gleichermaßen!
Forschungs- und Praxiskomponenten müssen sich ergänzen, können von den Studierenden des MAREPOL jedoch unterschiedlich stark gewichtet werden. Dazu nutzen sie eine Praxisphase und üben sich in Projektmanagement mit Inhalten wie etwa: wie organisiere ich eine Tagung oder wie stelle ich einen Antrag auf Drittmittel. Das macht es leichter, Türen in die Berufswelt zu öffnen oder sich stärker auf die Forscher*innenkarriere zu konzentrieren.

Individuelle Betreuung: Kleingruppen und Mentor*innen  

Im MAREPOL wird TEAMWORK groß geschrieben: In kleinen Seminargruppen arbeiten Studierende und Lehrende intensiv zusammen; den Studierenden wird ein*e Mentor*in zugeordnet; über die Fachschaften der Institute tauschen sich die Kohorten eng miteinander aus. So werden die Wege bei Fragen und Problemen kürzer und der Übergang in die Berufswelt leichter.

Studiengangsverlauf

Kern des Masterstudiengangs Religion und Politik bilden drei interdisziplinäre Oberbegriffe, die in Form von Clustern Lehrveranstaltungen themenorientiert bündeln: Toleranz, Identität und Konflikt. Die Studierenden können zwei der drei Cluster wählen, die dann vollständig studiert werden. Unabhängig davon, welche Cluster studiert werden, ist sichergestellt, dass sowohl alle Disziplinen Theologie, Philosophie und Politikwissenschaft berührt werden, als auch interdisziplinäre Veranstaltungen abgedeckt sind.

Studienverlaufsplan

Modulhandbuch

Perspektive

Grundsätzlich gilt: Im MAREPOL erworbenes Wissen und Kompetenzen werden überall gebraucht. Der MAREPOL bietet hervorragende Anschlussmöglichkeiten in eine vielgestaltige Berufswelt. Schon heute arbeiten Studierende unserer Fakultät, die ein ähnliches Studienprofil eigenständig herausgearbeitet haben, exemplarisch in folgenden Berufsfeldern:

  • Forschung und Lehre
  • Politikmanagement, Politikberatung
  • Wirtschaftsberatung, Consulting
  • Internationale Organisationen und Diplomatie
  • Verbände, Verlage, Stiftungen
  • Weiterbildung und Politische Bildung

Zugangsvoraussetzungen

Wenn Sie die folgenden Voraussetzungen erfüllen, können Sie sich für den Masterstudiengang Religion und Politik bewerben:

  • Erfolgreicher, guter Abschluss eines BA-Studiums im Umfang von mindestens 180 CP,
  • Grundlegende sozialwissenschaftliche, philosophische, politikwissenschaftliche oder theologische Vorkenntnisse,
  • Sehr gute Deutschkenntnisse.

Einschreibung, Termine, Fristen

Ihre Einschreibungsunterlagen zur Immatrikulation in den Masterstudiengang Religion und Politik sind online im Studierendensekretariat der TU Dortmund einzureichen. Sie sollten zu den üblichen Dokumenten (Details) folgende drei Ergänzungen einreichen:

  • Persönliches Anschreiben,
  • Tabellarischer Lebenslauf,
  • Motivationsschreiben.

Die Einschreibung in den Masterstudiengang Religion und Politik zum Wintersemester 2018/19 ist bis voraussichtlich 15.10.2018 (vorbehatlich des Abschlusses der Akkreditierung Mitte August) formal möglich. Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten des Studierendensekretariats der TU Dortmund (Details). Wir beraten Sie gern.

Fakultät

Die Fakultät Humanwissenschaften und Theologie umfasst die Institute für Evangelische Theologie und für Katholische Theologie  sowie ein gemeinsames Institut für Philosophie und Politikwissenschaft. Ein interdisziplinärer Forschungs- und Lehrschwerpunkt liegt im Bereich „Religion und Politik“ unter besonderer Berücksichtigung philosophischer Bezüge.

Professuren

Fakultätsprofessur Religion und Politik

  • Juniorprofessur Religion und Politik (Prof. Dr. Matthias Kortmann)

Institut für Evangelische Theologie

  • Evangelische Theologie mit dem Schwerpunkt Systematische Theologie (Prof. Dr. Ernstpeter Maurer)
  • Evangelische Theologie mit dem Schwerpunkt Neues Testament (Prof. Dr. Karl-Heinrich Ostmeyer)
  • Evangelische Theologie mit dem Schwerpunkt Altes Testament (Prof. Dr. Thomas Pola)
  • Evangelische Theologie mit dem Schwerpunkt Kirchen- und Theologiegeschichte (Prof. Dr. Michael Basse)
  • Evangelische Theologie mit dem Schwerpunkt Religionspädagogik (Prof. Dr. Britta Konz)

Institut für Katholische Theologie

  • Praktische Theologie (Prof. Dr. Claudia Gärtner)
  • Katholische Theologie mit dem Schwerpunkt Systematische Theologie/Dogmatik (Prof. Dr. Thomas Ruster)
  • Exegese und Theologie des Alten Testaments (Prof. Dr. Egbert Ballhorn)
  • Exegese und Theologie des Neuen Testaments (Prof. Dr. Beate Kowalski)
  • Katholische Religion und ihre Didaktik mit dem Schwerpunkt Religionsdidaktik (N.N.)

Institut für Philosophie und Politikwissenschaft

  • Praktische Philosophie mit dem Schwerpunkt Politische Philosophie (Prof. Dr. Christian Neuhäuser)
  • Philosophie des Geistes (Prof. Dr. Katja Crone)
  • Theoretische Philosophie mit dem Schwerpunkt Philosophie der Wissenschaft und Technik (Prof. Dr. Dr. Brigitte Falkenburg)
  • Politikwissenschaft/ Politische Theorie und Internationale Beziehungen (Prof. Dr. Christoph Schuck)
  • Politikwissenschaft (Prof. Dr. Udo Vorholt)     

Universität

1_Campus und Gebäude-Campus Nord Foto TU Dortmund_Roland Baege (4)Sie ist Teil des Strukturwandels und untrennbar mit ihrer Stadt verbunden: Die Technische Universität Dortmund feiert 2018 ihr 50-jähriges Bestehen. Im Zuge der Bildungsreform Ende der 1960er Jahre gegründet, versteht sie sich als junge, moderne und praxisorientierte Hochschule im Herzen des Ruhrgebiets.

An die 35.000 Studierende, 300 Professorinnen und Professoren und 6.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter lernen, lehren und arbeiten an insgesamt 16 Fakultäten: „Da sind technologische Innovationen, Methoden- und Erkenntnisfortschritte geradezu programmiert“, sagt Rektorin Prof. Dr. Ursula Gather.

An der TU Dortmund bilden neben den Natur- und Ingenieurwissenschaften die Sozial-, Geistes- und Humanwissenschaften den zweiten, festen Bestandteil in der universitären Forschung und Lehre.

Das Gebäude an der Emil-Figge-Straße 50 beherbergt eine Vielzahl von geistes- und sozialwissenschaftlichen Fächern, darunter neben Philosophie, Politikwissenschaft und den Theologien auch Journalismus und die Bildungswissenschaften.

Das ermöglicht einen erfolgversprechenden Austausch zwischen den unterschiedlichen Fächern und Disziplinen – und den Blick über den Tellerrand des eigenen Studienfaches hinaus.

Wer nicht nur die Disziplin, sondern auch ab und zu die Stadt wechseln möchte, kein Problem: Seit März 2007 ist die TU Dortmund Mitglied der Universitätsallianz Ruhr (UAR) und bietet ihren Studierenden so die Möglichkeit, die Bochumer Ruhr-Universität und die Universität Duisburg-Essen dank des NRW-Tickets flexibel und kostenfrei zu besuchen.

Region

Dortmunder_Skyline„High Technology, Modern Art and Slow Food“ trifft „Bergbau, Bier und Ballsport“ – wer zum ersten Mal ins Ruhrgebiet reist, hat meist ganz bestimmte Bilder im Kopf. Wer aber länger bleibt, wird schnell merken, dass das Ruhrgebiet mehr zu bieten hat als Arbeitersiedlungen, Trinkhallen und Fußballstadien.

Von Duisburg und Oberhausen über Essen und Bochum bis nach Dortmund – im größten Ballungsraum Deutschlands leben über fünf Millionen Menschen buchstäblich miteinander. Ein dichtes Auto- und Eisenbahnnetz verbindet insgesamt 53 Städte, die fast unbemerkt ineinander übergehen – so wie in einer einzigen großen Metropole.

„Strukturwandel“ ist das Stichwort der vergangenen Jahre. Nicht erst seitdem die gesamte Region 2010 zur Kulturhauptstadt Europas gewählt wurde, spielen Kunst und Kultur eine bedeutende Rolle. Vom Schauspielhaus Bochum, das zu den größten und renommiertesten Theatern Deutschlands gehört, bis zum Konzerthaus Dortmund, das in die Reihe der 20 besten Konzerthäuser Europas aufgenommen wurde; von der stillgelegten Zeche Zollverein in Essen, die heute mit dem Ruhr-Museum an die Geschichte der Metropole erinnert, bis zum Gasometer in Oberhausen, das heute als Ausstellungsort dient: Die Region ist Heimat und Begegnungsstätte für Kunstschaffende und -liebhaber.

Wer seine Freizeit lieber im Grünen verbringt, wird sich über die vielen Ausflugsziele und Segelmöglichkeiten zwischen Ruhr und Emscher wundern.
Neben dem Hengsteysee und dem Kemnader See ist der erst im Frühjahr 2011 geflutete Phoenix-See im Südosten Dortmunds das jüngste Beispiel für ein Naherholungsgebiet in Zentrumsnähe.

Kontakt

Bevor Sie sich für eine Bewerbung zur Aufnahme in den Masterstudiengang Religion und Politik entschließen - und dann selbstverständlich auch während Ihrer Studienzeit - können Sie jederzeit gerne auf eine individuelle Beratung zurückgreifen.

Wir freuen uns, Sie in Ihren Anliegen zu unterstützen.

Für eine allgemeine und individuelle Beratung steht Ihnen zur Verfügung:

Prof. Dr. Matthias Kortmann
Selbstverständlich sind Sie auch in den Sprechstunden stets herzlich willkommen!



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